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Dieses Gästebuch gehört Jan Göddertz




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 Einträge: 210 | Aktuell: 210 - 201Neuer Eintrag
 
210


Name:
Anne Rauber (anne_rauber@web.de)
Datum:Fr 25 Jun 2010 06:51:44 CEST
Betreff:Jan an Papa - Zukunft
 

Hallo Papa,

vor kurzem, Papa, hab ich mich mit einem meiner Sternenfreunde über Zukunft unterhalten. Was ist Zukunft, Papa? Mein Sternenfreund hat mir gesagt, Zukunft sei das, was morgen kommt. Das klingt ja ziemlich einfach hab ich gedacht. Dafür brauchen wir doch nicht ein andres Wort. Wir nennen Zukunft einfach „morgen“. Dann hat er mir aber erklärt, dass Zukunft nicht nur einfach so „morgen“ ist, sondern viel mehr.

Zukunft bedeutet morgen, übermorgen, den Tag darauf, den danach und immer so weiter… alle Tage, die noch kommen sind Zukunft. Papa, der Sternenfreund von mir hat gesagt, er mache sich Sorgen, große Sorgen um seine Familie und deren Zukunft. Was machen sie nur ohne mich? hat er sich bereits auf Erden gefragt, als er merkte, dass er den Kampf nicht gewinnen würde. [In dem Film „Beim Leben meiner Schwester“ heißt es: „Es macht mir nichts aus, dass meine Krankheit mich umbringt, aber sie bringt auch meine Familie um!“ [Kate]]

Papa, ich war noch sehr klein, als ich gegangen bin. Ich hab mir diese Frage so nicht gestellt. Ihr habt schließlich auf mich aufgepasst, nicht ich auf euch. Tut mir Leid, Papa.

Jetzt ist mir klar, ich hab auch auf euch aufgepasst. Irgendwie. Schon damals, als ich noch bei euch war, obwohl ich noch sehr klein war. Was würdet ihr ohne mich machen?

Ich konnte nicht sagen: Papa, wenn ich weg bin, nutze deine ganze Liebe für Mama und Nico, nutze deine ganze Energie, um deine Zukunft mit mir und ohne mich zu gestalten, denn ich wusste nicht, dass ich gehen würde.

Ich konnte nicht sagen: Papa, lach aus ganzem Herzen, wenn dir danach ist, ohne ein schlechtes Gewissen mir gegenüber zu haben, denn ich wusste nicht, dass das einmal eintreten wird. Haben wir doch so herzhaft miteinander gelacht.

Ich konnte nicht sagen: Papa, verlier nie dieses Lachen, denn ich wusste nicht, dass man so etwas verlieren kann.

Ich konnte nicht sagen: Papa, gestalte dein Leben so, wie du es mit mir gestaltet hättest, denn ich wusste nicht, dass es schwierig für dich sein wird, ohne mich weiterzuleben.

Ich konnte nicht sagen: Papa, ich werde euch verlassen, mein Kampf geht zu Ende und Eurer beginnt, denn ich wusste es nicht, dass mein Weggehen den Kampf für euch einleiten würde.

Ich konnte nicht sagen: Papa, mein Grab beinhaltet nur mein Körper. Das bin nicht mehr ich. Ihr müsst nicht zum Friedhof, um mich zu treffen. Fesselt euch nicht an mein Grab. Denn ich wusste damals nicht, dass ich Zutritt zu einem ganz anderen, besonderen Platz haben werde, nämlich eurem Herzen und eurer wundervollen Erinnerung an mich.

Ich konnte nicht sagen: Papa, hab kein schlechtes Gewissen, dein Leben mit Glück zu füllen, denn ich wusste nicht, dass das Glück aus dir entweichen würde mit dem Tag, an dem ich gehen würde.

Ich konnte nicht sagen: Papa, liebe dein Leben, lebe deine Träume, denn ich wusste nicht, wie wertvoll Leben, wie wertvoll Träume sind, und wie leicht man beides verlieren kann.

Ich konnte nicht sagen: Papa, wenn ich einmal weg bin, schau dir den Himmel an und lächle der Wolke zu, auf der ich sitze, denn ich wusste nicht, dass diese Vorstellung es dir vielleicht einfach machen könnte.

Aber Papa, hätte ich es gewusst, ich hätte all dies gesagt, um dich zu beruhigen, dich zu trösten, deinem Leben weiterhin einen Sinn zu geben, dir die Sicherheit zu geben, mich wieder zu treffen, und dir die Freude am Leben zu erhalten!

Ich konnte nicht sagen, Papa, sei nicht traurig, denn ich wusste nicht, dass du traurig sein wirst. Ich konnte dich nicht trösten Papa, weil du, als ich noch bei dir war, nicht traurig warst.

Hätte ich gewusst, Papa, wie das Land hinter dem Regenbogen aussieht, so hätte ich gesagt: Papa, sei nicht traurig. Warte auf mich! Wir sehen uns wieder! Und ich hätte hinzugefügt: Papa, es geht mir gut!

Dein Jan

 
 
209


Name:
Anette, Magnus und Max (MagnusMama@web.de)
Datum:Do 24 Jun 2010 19:22:53 CEST
Betreff:Geburtstag
 

Wir haben für dich heute ein Lichtlein
in unserer Waldkapelle aufgestellt.
Unsere Gedanken sind bei Dir kleiner Engel...

 
 
208


Name:
angela (nika1@bluewin.ch)
Datum:Mo 07 Jun 2010 19:55:22 CEST
Betreff:schmetterlinge müssen fliegen
 

♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿

schmetterlinge müssen fliegen....

unfassbar und wunderbar
wie ein schmetterling
von anbeginn
warst du.....

ein wesen der lüfte,
in anderen sphären....

verzaubert hast du
die menschen,
die deinen weg gekreuzt

keiner der dir begegnete
blieb unberührt
von deiner tapferkeit,
deiner ausstrahlung....

und nun steh ich am fenster,
lausche dem regen,
der die gefühle reinwäscht

und ich fühle,
die zeit ist reif....

schmetterlinge
kann man nicht festhalten
sie sind wesen der luft

und drum
fliege, wohin die flügel dich tragen

ich leihe dir meine hände
als startrampe
für deinen flug
in ein leichteres leben....

ich bin bei dir
auf deinem weg
ans licht,
in die unbeschwertheit,
wo dich nichts mehr
behindert....

schmetterlinge müssen fliegen

by nicole pieren

♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿

 
 
207


Name:
Anne Rauber (anne_rauber@web.de)
Datum:Mo 26 Apr 2010 08:01:12 CEST
Betreff:Jan an Papa - Können Träume fliegen, Papa?
 

Hallo Papa,

hier ist wieder Jan. Wie geht es dir, Papa? Bei euch da unten ist ja dank uns hier oben wieder sehr schönes Wetter. Wir bemühen uns auch ganz dolle die Wolken weg zuschieben, damit die Sonne auch ganz richtig zu euch durchkommen kann. Beim Wegschieben meiner Wolke ist mir da was aufgefallen, und da wollt ich mich mal wieder bei dir melden.

Träume können fliegen, Papa! Bei mir hier oben sind nämlich viele deiner Träume angekommen und sie fliegen in kleinen Luftblasen bei mir herum. Träume, die du nicht festgehalten hast, nicht festhalten konntest, Papa. Das ist mir klar geworden. Ich hab sie mir mal ganz genau angesehen. Das ist wie mit einer Glaskugel, Papa.

Träume sind wirklich schwierig zu fassen. Sie zeigen so etwas wie die Zukunft, aber eine gewünschte Zukunft. Und deine Träume bewirken etwas Trauriges. Die, die ich gesehen habe, können nur noch bei mir hier oben existieren. Unten bei dir sind sie zerplatzt wie eine Seifenblase. Bei mir hier oben sind sie schöne eingepackt und ihnen kann nichts passieren. Aber Papa, diese Träume stellen nun für dich eine Unmöglichkeit dar. Es sind die Träume, die mich beinhalten, die von dir für mich bestimmt waren. Sie sind zu einer Unmöglichkeit geworden und mit mir in den Himmel emporgestiegen. Sie bewegen sich nun in einem Universum der Unantastbarkeit, aber sie sind für dich unerreichbar – so wie ich.

Träumen ist nicht einfach. Besonders nicht für Erwachsene. Wir Kinder, wir haben es da einfach. Für uns ist nichts unmöglich, es gibt keine Grenzen der Fantasie – zumindest nicht, solange, bis uns die Realität, die Vernunft einholt. Unsere Wünsche gestalten unser Leben.

Für Erwachsene ist das schwierig. Die Realität, die Grenzen der Vorstellung, das Ziel, immer alles im Griff haben zu wollen, sich nicht gehen zu lassen, die Gefühle zu beherrschen, die Macht zu haben – das widerspricht dem Traum. Im Traum hat man dies alles nicht. In Träumen herrscht eine andere Macht! Deshalb auch fällt es euch Erwachsenen so schwer die Kontrolle abzugeben, loszulassen, sich einzulassen auf etwas Wunderbares, auf eine Traumwelt, in der sogar ich, wenn auch nur begrenzt, lebendig werden kann. Träume bedeuten nicht nur Zukunft. Sie bedeuten Wünsche und sie gewähren Einblicke in ferne Sphären, die nicht erreichbar sind im Sinne dessen, was wir unter nahbar und erreichbar verstehen. Träume beherrschen. Sie sind stärker als wir wenn wir schlafen. Sie können zudem sehr schmerzhaft sein, wenn man „wach“ wird und erkennt, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Schmerzhaft, wenn einen die Realität einholt.

Träume sind aber sehr kostbar, Papa. Träume muss man sich bewahren. Sie sind ein Teil des Lebens. Auch wenn ich nicht mehr Bestandteil der Träume von dir sein kann, die noch die Zukunft widerspiegeln. Da ist der Unterschied. Träume des Lebens können zwei Bedeutungen haben. Es gibt Träume des vergangenen Lebens, des bereits Erlebten, und Träume, die die Zukunft widerspiegeln können. Ich gehöre zu ersteren, Nico zu letzteren.

Und was ganz wichtig ist beim Träumen, Papa, ist Folgendes:

Glaube an deine Träume. Wie sonst sollten sie wahr werden.

Ich weiß, was du jetzt sagen möchtest… „Hab ich ja gemacht, und dann bist du gegangen und ich wurde verletzt dadurch, dass ich mich so verletzbar gemacht habe, und an Träumen festgehalten habe. Es hat sehr wehgetan. Und nun denke ich, es ist besser, nicht mehr daran zu glauben, an das Übermenschliche, das Göttliche, das Unnahbare, um nicht mehr verletzt zu werden.“ Das kann schon sein, Papa. Es tut weh zu vertrauen, zu glauben, und verletzt zu werden. Aber Träumen ist wertvoll und Träumen selbst kann nicht verletzen. Durch Träume lernt man sich selbst besser kennen. Träume offenbaren. Sie machen deutlich, was man verdrängt. Sie bringen an die Oberfläche, was man versucht zu verstecken. Träume zwingen einen zum Verarbeiten. Sie machen einen stärker. Das zumindest gilt für die Träume, die mich zum Inhalt haben.

Nun zu denen mit Nico. Träume bedeuten Aufregung, Abenteuer. Träume bewahren. Sie bedeuten Zukunft und Leben.

Aufgrund dieser Zweiteilung sind Träume so wichtig, Papa, und für dich ganz besonders. Sie bedeuten Vergangenheit und Zukunft in einem. Sie bedeuten Jan und Nico. Dein Leben.

Nun schick ich dir noch ein paar ganz besonders warme Sonnenstrahlen vom Himmel.

Grüße an Nico und Mama von meiner kleinen Wolke.

Jan

 
 
206


Name:
angela (nika11@me.com)
Datum:So 11 Apr 2010 10:05:48 CEST
Betreff:Jede Begegnung....
 

Jede Begegnung die Deine Seele berührt,
hinterlässt
eine Spur, die nie ganz verweht.

Manche Begegnungen sind wie Schneeflocken,
sie berühren Dich sanft,
verursachen eine Gänsehaut
und verschwinden wieder.

Manche Begegnungen sind wie Regentropfen,
sie küssen Deine Stirn,
berühren Dein Herz
und nehmen Deine Tränen mit.

Manche Begegnungen sind wie der Wind,
sie streicheln Deine Haut,
bringen ein Lächeln auf Dein Gesicht
und Du fühlst Dich wohl bei ihnen.

Manche Begegnungen sind wie Sonnenstrahlen,
sie umarmen Dich liebevoll,
öffnen Dir Arme und Herz
und schenken Deiner Seele Geborgenheit.

Manche Begegnungen sind wie Sterne,
sie verzaubern Dich,
bringen Deine Augen zum Strahlen
und bleiben Dir ewig in Erinnerung.

 
 
205


Name:
Anette (MagnusMama@web.de)
Datum:Do 08 Apr 2010 20:24:00 CEST
Betreff:hallo kleiner Mann
 

Ich mußte heute ganz oft an dich denken...

auch an deine Mami....

einfach so...kommen die Gedanken...

dein Herzlein wird er lenken....

du kannst noch immer ein Lächeln schenken...

kleiner Stern


Anette

 
 
204


Name:
Bianca (Biancarudolph73@gmx.de)
Datum:So 28 Mär 2010 20:21:54 CEST
Betreff:kleiner Engel Jan
 

Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer ist die
Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine
stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares
Geschenk in sich"

Bin in Gedanken desöfteren bei euch......

 
 
203


Name:
angela (nika1@hispeed.ch)
Datum:Fr 12 Feb 2010 09:26:33 CET
Betreff:Der Engel im Herzen
 

•., (¯`•´¯)
(¯`•´¯).•´ ::
`•.,(¯`••´¯)(¯`••´¯)
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Der Engel im Herzen

In Deinem Herzen wohnt
ein Engel,
aus Deinen Augen scheint
sein Licht.
Der Engel schützt Dich
vor dem Dunkel
und dass die Hoffnung
nie zerbricht.
Auch wenn Dich manchmal
Sorgen plagen,
Du bist mit ihnen nie
allein.
Du kannst dem Engel
alles sagen,
denn er wird immer bei
Dir sein.
Die Freude wird er mit
Dir teilen,
er ist ganz nah mit Dir
vereint.
Der Engel trägt Dich
durch Dein Leben,
im Glück doch auch,
wenn Deine Seele weint.
Bist Du mal traurig und
verzweifelt,
der Engel schenkt Dir
wieder Mut.
Glaube an Dein Licht im
Herzen
und alles wird am Ende
gut....
•., (¯`•´¯)
(¯`•´¯).•´ ::
`•.,(¯`••´¯)(¯`••´¯)
_`•.¸(¯`••´¯)¸.•´
___ `•. ¸.•´

Liebe Grüsse Angela
http://www.luca.carco.ch

 
 
202


Name:
angela (nika1@hispeed.ch)
Datum:So 31 Jan 2010 18:17:43 CET
Betreff:Die Augenblicke....
 

`•.__.•´♥`•__
Manche Augenblicke im Leben
möchte man einfangen –
um sie noch einmal erleben zu
können.
–♥......................
Manche Augenblicke im Leben
möchte man vergessen,
aus der Erinnerung streichen –
doch es gelingt nicht.
...........-%3E%3Eஐ..♥-
Manche Augenblicke im Leben
sind so kostbar, dass sie im
Herzen verankert sind
man sie nicht mehr missen möchte.
–♥......................
Die Augenblicke im Leben sind kurz,
aber die Gedanken halten sie fest!

Liebe Grüsse Angela
http://www.luca.carco.ch

 
 
201


Name:
angela (nika1@hispeed.ch)
Datum:Fr 22 Jan 2010 10:36:00 CET
Betreff:Als du gingst....
 

Als du gingst schwiegen
die Vögel einen
Augenblick und drehten
die Uhren ihre Zeit zurück.

Als du gingst,
verstummte das Rascheln
im Wald,
erschienen junge Menschen
so alt.

Als du gingst,
hatte sich das Meer
hinter den Felsen versteckt,
die Sonne brannte heißer
den je,
wurde von kleinen Wolken
verdeckt.

Als du gingst,
hörte man nur den Schwan,
der sang,
hielt die Welt ihren Atem an.

Als du gingst,
war nur noch tiefe Trauer da
wir können es nicht
fassen das so was geschah.

Als du gingst,
wurden Herzen schwer
wir fühlten uns traurig
und unheimlich leer.

Als du gingst,
sollten noch so viele
Worte gesagt
mein Kind wir lieben dich.
Wir fühlen uns von
Schmerz geplagt,
es zerreist uns innerlich.

Als du gingst,
war noch keiner dafür bereit,
weil wir dachten
es wäre noch so viel Zeit.


Liebe Grüsse Angela
http://www.luca.carco.ch

 
 


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